23 - 10 - 2014

Intention

Insbesondere die mittelständische Flugzeug- und Maschinenbauindustrie kann ihren derzeitigen Stand auf dem Weltmarkt nur durch die Anwendung neuester Technologien behaupten. Um diesen Stand zu wahren, sind umfangreiche entwicklungstechnische Ressourcen notwendig, die aus wirtschaftlichen Gründen nicht ständig bereitgestellt werden können. Im Bereich der technischen EDV Anwendungen sind die Ressourcen, Kompetenzen und die einschlägige Software innerhalb mittelständischer Firmen häufig nicht vorhanden. Beispielsweise die Auslegung von Strukturen nach der Finite Element Methode (FEM) oder 3-D- CAD zum Konstruieren oder Fräsen von Urmodellen und Formen sind aufgrund der enormen Lizenz- und Rechnerkosten und des Bedarfs an hoch spezialisiertem Personal für den einzelnen Betrieb nicht rentabel.

Auch in der Großindustrie werden zunehmend Entwicklungsleistungen ausgegliedert, um den Spitzenbedarf abzudecken und um den Personalstamm möglichst gering zu halten.

An dieser Stelle setzt unser Dienstleistungsangebot an. Wir stellen unseren Kunden umfangreiches Know-How  und Kapazitäten auf dem Gebiet der Entwicklung von Luftfahrzeugen und Leichtbaukomponenten in Faserverbund- Kunstoffbauweise (FVK) zur Verfügung.

Insbesondere Industriezweigen, die bislang auf die Einführung moderner Leichtbautechnologien wie z.B. der Faserverbundbauweise verzichtet haben, fehlt meist das geschulte und erfahrene Fachpersonal vollkommen. Die Steinbeis- Flugzeug- und Leichtbau GmbH (SFL-GmbH) sieht sich in diesen Fällen als Beratungszentrum und Ansprechpartner für die Entwicklung von Leichtbaukomponenten-Prototypen und für die Konstruktion von zu fräsenden Fertigungsformen.

Aufgrund der immer aufwändigeren Konstruktion, Auslegung und Zulassung von Luftfahrzeugen, sowie einem auch in der mittelständischen Maschinenbau- Industrie wachsenden Bedarf an Leichtbaukonstruktionen, besteht seit Jahren ein zunehmendes Interesse an den Transferleistungen der SFL- GmbH.

Prof. Dipl.-Ing. R. Voit-NitschmannGründer und Leiter der SFL-GmbH ist Prof. Dipl.-Ing. R. Voit-Nitschmann. Ursprünglich gegründet als Steinbeis-Transferzentrum für Aerodynamik, Flugzeug- und Leichtbau (STZ-AFL) ist daraus Ende 2007 die SFL-GmbH entstanden. Prof. Voit-Nitschmann sind die Bedürfnisse sowohl der Groß- als auch der Mittelständischen Industrie durch seine langjährige Industrietätigkeit in leitenden Positionen bestens bekannt. Herausragende Projekte während seiner 25-jährigen Berufstätigkeit sind das Entenmotorflugzeug Speed-Canard und das Solarflugzeugprojekt Icaré.

Dipl.- Ing. B. KarraisSeit Herbst 1997 steht ihm Dipl.- Ing. B. Karrais als Partner zur Seite. In seinem bisherigen beruflichen Werdegang hat er sich umfassend mit der Konstruktion, Zulassung und Entwicklung von Faserverbundflugzeugen beschäftigt. Die bedeutendsten Projektbeispiele sind die Motorsegler Piccolo und Carat sowie zahlreiche, teilweise  patentierte Propellerentwicklungen für Motorsegler. Zu Beginn des Jahres  2009 wurde Dipl.-Ing. Werner Scholz zum stellvertretenden Geschäftsführer ernannt, um die Geschäftsleitung bei der Koordination der zahlreichen Projekte zu unterstützen. Werner Scholz war maßgeblich am Solarflugzeugprojekt Icaré beteiligt und zuletzt als Chefkonstrukteur bei Schneider-Segelflugzeugbau (LS-Segelflugzeuge) tätig. Er ist seit 2003 Mitglied unseres Ingenieur-Teams. Werner Scholz zeichnet sich ebenfalls aus durch umfassende Erfahrungen in der Entwicklung und Zulassung von Luftfahrzeugen.

Als Projektleiter und Mitarbeiter sind an der SFL-GmbH mehrere erfahrene Diplom-Ingenieure und Techniker der Fachrichtungen Luft- und Raumfahrttechnik und Elektrotechnik tätig. Sowohl die Firmenleitung als auch die meisten Mitarbeiter sind fliegerisch aktiv. Durch die Leitung der SFL-GmbH und des Bereiches Flugzeugentwurf am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart in Personalunion durch Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Voit-Nitschmann können Ressourcen und prüftechnische Anlagen der Universität Stuttgart durch die SFL-GmbH genutzt werden. Professoren der Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik sowie Mitarbeiter des Instituts für Flugzeugbau der Universität Stuttgart stehen im Rahmen von Auftrags- und Nebentätigkeiten der SFL-GmbH zur Verfügung. Durch die enge Vernetzung mit der Universität Stuttgart und durch die Beteiligung der SFL-GmbH an gemeinsamen Forschungsvorhaben ist der direkte und nachhaltige Technologietransfer in idealer Weise gewährleistet.

Aufgrund der vorhandenen Fachkompetenz wurde das STZ-AFL Mitte 1996 vom Luftsportgeräte- Büro des Deutschen Aeroclubs (DAeC) als Musterprüfstelle für dreiachs-gesteuerte Ultraleichtflugzeuge beauftragt.

Den Mitarbeitern stehen gut ausgestattete Büroräume und eine Prototypenwerkstatt samt Elektroniklabor zur Verfügung. Die SFL-GmbH pflegt enge Kontakte zu versierten Faserverbund- Herstellungsbetrieben, so dass auf kürzestem Weg Entwicklungen in fertige Bauteile umgesetzt werden können.

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